Ist ja gut, ist ja gut...

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Nach diversen anonymen Briefen, Selbstmorddrohungen, größeren Geldgeschenken und einigen unmoralischen Angeboten läßt sich Huslige breitschlagen und erklärt hiermit feierlich ihre Wiederauferstehung. Versnobt nach vielen westlichen Aufenthalten und moralisch verdorben vom rheinländischen Karneval haben sich aber - zumindest für heut abend - die Machtverhältnisse im husligen Haus verkärt und Madame wird bekocht! Hurra. Zur Erinnerung an einen formidablen Urlaub in Amsterdam ist das Rezept leicht indonesisch angehaucht - aber getreu den Grundsätzen vorliegenden Blogs sind auch die Zutaten für dies Rezept problemlos am Wrangelkiez einkaufbar. Drum die Schürzen umgeschnallt, denn Kochlöffel erhoben und den Wok aufgeheizt für ein köstliche Tempéh-Pfanne Mokum.

Ihr braucht: Eine Packung Tempéh (normalerweise ca 500 g - gibts im Asien-Laden), frisches Gemüse (Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Champignons, Paprika, etc., Sesamöl, Sojasauce (oder noch besser: Indonesisches Ketjap), Knoblauch, Chili-Paste, Sesamkörnchen

Geschnippel WokinAction

Falls ihr als Beilage Reis möchtet, setzt den ganz zu Anfang auf, dann gehts ans Gemüse schnippeln. Das Tempéh wird zerkleinert und mit viel Sojasauce (oder Ketjap), gepressten Knoblauch, Sesamöl und Sesamkörnchen mariniert. Im heißen Wok werden erst das Tempéh, danach die Gemüse (nach Garungszeit geordnet) angebraten. Zum Schluss würzt man mit Chilli Paste und frisch gemahlenen Pfeffer nach, bastelt Reis und Tempéh-Pfanne hübsch auf große Teller und genießt das Ganze mit einem Glas gut gekühltem Wein, warmen Tee oder feinem Apfelschorle...

fertig

Viel Spass sagt die Huslige. Übrigens. Im Moment sind meine Aufenhalte leider so verstreut, drum wird das jetzt noch ein bissl dauern bis die hervorragenden Kulturtipps wieder aufgenommen werden können. Verzeiht. Aber lests dafür ein bisschen hier nach (danke Isarblog) so als wehmütige Rückschau auf den verflossenen Fasching.

'Kehraus' vom Herrn Polt ist übrigens sehr sehenswert (Grandios: Gisela Schneebergers ausgestopftes Hinterteil u.v.a.).

Kommentare

HAPPY HAPPY! JOY JOY! Huslige is back at last! Nur: Hat ER denn etwa schon das Feld geräumt? Ist die Wohnung noch bewohnbar? Ganjaaaaaaa!!!

chapeau mein Lieber, huslige hat wieder ihr' Ruh... Im Übrigen hat in dem Fall gar nicht DJ Ganja gekocht sondern DJ Husigspusi. Auf bald.

Der Abend war noch licht und so war das Bärlauchrisotto in angemessen aufzutretend pflegenden Portionen für allerlei Leckermäuler zu geniessen und zum Abschluss gab es auch noch kunterbunten Salat (und eine kleine Blogbeschau)...

Leuchtende Farbgebungen beinflussen die kulinarische Variantenvielfalt ja ungemein, die da zur Verköstigung ruft — und weil da bei Hüftgold das Risotto so schön mit dem Radicchio in farblicher Komponente zu harmonieren wusste, war die Gelegen...