Bukolisches mit Zucker drauf - Kampf der Schafskälte

Einen fast Parka-Lewis-5000-Meilen-tauglichen Traum hatte ich heute Morgen, als ich mich zum dritten Mal in Folge wieder ins Bett geworfen hatte. Der Tag wollte nicht anfangen, trüb-grausliger Regen hielt mich unter der Decke, als ich mich auf eimal in süß bukolischer Verklärung unter einer Birke befand auf lindgrün sanften Hügeln. Ein Schäfer, eine Schäferin, Lämmchen und Schäferhunde. Weiße Flauschewolle, Blümchen, Bienchen. Heimliches Gefingere unter den Röcken der Schäferin, Feuchtigkeit in Lämmerlöckchen, Schäferhunde die hinterm Busch verschwinden.... usw. Der Traum beginnt auszuarten... (man kann das hier jetzt nicht so in der Öffentlichkeit schildern) ... Ein Wolf aus nahegelegenen düsteren Wäldern kommt ins Spiel... Puh. Bald später aufgewacht.

Daraus spricht wohl eindeutig - sagt Huslige als Hobby-Psychologe - der dringende Wunsch nach Frühstück und Sonnenschein... mit folgendem Frühstück kommt man allerdings sogar durch die böse verregnete ganz und gar nicht Frühlingshafte Schafskälte:

Kaiserschmarrn

2 Esslöffel Sultaninen in Rum einlegen -bestenfalls über Nacht. 3-4 Eier trennen; Eiweiß steif schlagen; die Eigelbe zusamen mit 1 kanppen Tasse Mehl und 1 Tasse Milch (250 ml) mit dem Rührgerät schaumig schlagen; 1 Prise Salz,
2 Esslöffel Zucker zugeben, 2 ordentliche Esslöffel Butter schmelzen und unter den Teig rühren, zuletzt den Eischnee und die Sultaninen unterheben.
In eine Pfanne mit heißer Butter und/oder etw. Pflanzenöl etw. eine 1 cm dicke Teigschicht backen lassen, sobald alles gestockt ist, in große Stücke rupfen, selbige umdrehen und fertig backen; dick mit Puderzucker bestreuen und gleich aufessen. Super mit Apfelmus. Nobelversion: mit Erdbeeren und Sahne.

Kommentare

Flauschewolle? Blümchen? Bienen? Eindeutig ein Fall für den Plüschologen!

damit der dann sein(e) helle(n) Freud dran hätt? nie im Leben!